28.09.2020 - Corona-Virus: Lockerung der Besuchsregelungen für Altenheime

Besuchsverbot und Ausnahmen für Pflegeeinrichtungen

Zum Schutz der vulnerablen Gruppen sowie des pflegerischen Personal vor einer möglichen COVID-19-Infektion hat das Land Hessen ein Besuchsverbot verhängt.

Ab dem 29.09.2020 wird die Besucherregelung ausgeweitet.

 

Lockerung der Besuchsregelungen für Altenheime:

1. Absolutes Betretungsverbot für die gesamte Einrichtung

  • Schutzkonzept ist (noch) nicht wirksam
  • Bestätigter Covid 19-Fall in der Einrichtung
  • Auftreten eines meldepflichtigen Infektionsgeschehens
  • Der Einrichtung steht die erforderliche Schutzausrüstung nicht zur Verfügung

2. Besuchsverbot für einzelne Personen gilt, wenn diese

  • Anzeichen einer Atemwegsinfektion haben
  • Wenn sie oder Angehörige des gleichen Hausstandes Krankheitssymptome aufweisen
  • ( Fieber, trockner Husten, Verlust des Geschmacks-oder Geruchssinns)
  • Wenn Angehörige des gleichen Hausstandes eine individuell angeordnete Absonderung nach § 30 des Infektionsschutzgesetztes unterliegen

3. Vom Besuchsverbot ausgenommen sind (gilt weiter):

Die bisherigen Ausnahmen für einen unbegrenzten Besuch bleiben bestehen:

  • Seelsorgerinnen und Seelsorger,
  • Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sowie Notarinnen und Notare,
  • Sonstige Personen, denen aus beruflichen oder therapeutischen Gründen oder aufgrund oder ho-heitlicher Aufgaben Zugang zu gewähren ist, oder
  • Besuche im Rahmen einer Behandlung einer Palliativversorgung.
  • Externe Mitglieder des Einrichtungsbeirates
  • Darüber hinaus kann die Einrichtungsleitung im Einzelfall für engste Familienangehörige Ausnahmen zulassen, wenn es nach Einschätzung der behandelnden Ärztin oder des behandelnden Arztes oder aus ethisch-sozialen Gründen dringend geboten ist, insbesondere bei Personen im Sterbeprozess      

4. Risikobewertung

  • Die Einrichtungsleitung führt eine regelmäßige Risikobewertung durch. Dazu werden die lokalen 7-Tage Inzidenz von Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 herangezogen, sowie lokale Ausbruchssituationen in der Region beobachtet.
  • Aufgrund von Zunahme der Infektionsfälle und Veränderungen in der Personalsituationen können die Besuchsregelungen angepasst werden.

     

Organisation der Besuche

Die Einrichtung hat nachfolgend dargestellte Besuchszeiten eingerichtet.

Besuchszeiten:

Nach vorheriger telef. Anmeldung in der Verwaltung: Täglich von 9-12 Uhr und von 14:30-19:00 Uhr. Palliativbesuche außerhalb der Besuchszeiten sind mit der Pflegedienstleitung abzusprechen. Spaziergänge sind möglich.

Abendbesuche:

 Abendbesuche werden bis 19 Uhr ermöglicht und in besonderen Fällen nach Absprache mit der Pflegedienstleitung auch darüber hinaus.

Wochenendbesuche:

 Wochenendbesuche werden nach vorheriger Terminierung und Absprache mit der Verwaltung ermöglicht. (siehe oben, Besuchszeiten). Spaziergänge sind möglich.

Maximalzahl der zulässigen Besucher:

Um die notwendigen Vorgaben einhalten zu können, dürfen sich maximal gleichzeitig 6 Besucher in der Einrichtung aufhalten.

Empfehlung:

 Aktuelle Belegung und räumliche Gegebenheiten berücksichtigen.

Terminvereinbarungen:

Zur Organisation der Besuche müssen sich die Besucher wie folgt anmelden. Ein Einlass ohne vorherige Anmeldung ist nicht möglich.

Telefonische Anmeldung in der Verwaltung unter Tel. 0661-902110 oder per Email unter

verwaltung@fulda-gesundbrunnen.org

 

Betreten der Einrichtung

  • Besucher können durch folgenden Eingang die Einrichtung betreten: Klingeln am Haupteingang und anmelden. Verwaltung/Pflege koordiniert gewünschten Besuchsraum: Wintergarten, Garten (wetterabhängig) oder Bewohnerzimmer.
  • Der Besucher muss sich registrieren. Das Formular „Eigenerklärung des/der Besu-chers/Angehörigen“ wird ausgefüllt. Die Daten sind für die Dauer eines Monats ab dem Besuch ge-schützt vor Einsichtnahme durch Dritte für die zuständige Behörde vorzuhalten und nach Ablauf der Frist zu vernichten. Die Daten von bereites ausgefüllten Bögen dürfen nicht offen herumliegen (Ein-wurf Briefkasten)
  •  Besucher, die erstmalig die Einrichtung besuchen müssen schriftlich und nachvollziehbar bestäti-gen, dass er eine Unterweisung (MNS; Hygiene, Abstandsgebot) erhalten und verstanden hat und sich daran halten wird. Ebenso wird er in die entsprechenden Besucherräume beim Erstbesuch begleitet.

 Es muss durchgängig im offenen Bereich und bei Unterschreitung des Mindestabstandes ein Mund-Nasen Schutz (MNS, OP-Maske) getragen werden.

Es wird darauf hingewiesen, den erforderlichen Schutz selbst mitzubringen, da nicht immer gewähr-leistet werden kann, dass vom Land Hessen bereit gestelltes Material verfügbar ist.

In Besucherräumen in denen durch das Mobiliar ein Mindestabstand gewährt bzw. ein Schutzfenster vorliegt kann der Mundschutz abgelegt werden

In Bewohnerzimmer kann bei vorheriger Händedesinfektion der Mindestabstand unterschritten wer-den. Körperkontakt ist zulässig. Ein MNS muss weiter getragen werden.

Ohne Mund-Nasen-Schutz kein Zutritt! Selbstgenähte Masken, also Mund-Nasen-Bedeckung (MNB), sog. Alltags- o. Communitymasken sind nicht zulässig.

Korrekt durchgeführte Händedesinfektion und Handhygiene beim Betreten und Verlassen

 

Räumlichkeiten

Besuche finden in folgenden Räumen:

☒ Bewohnerzimmer

☒ Garten

☒ Wintergarten

Bewohnerzimmer:

  • Bei betreten und verlassen der Wohnbereiche Hände desinfizieren, auf direktem Weg in das Bewohnerzimmer, bei verlassen der Einrichtung im Schwesternzimmer Bescheid geben.

Garten:

  •  Hier wurde eine Sitzgelegenheit mit mehreren Tischen und Stühlen, unter Wahrung der Abstände eingerichtet. Hinweisschilder mit Hinweis auf Hygienemaßnahmen liegen auf der Besucherseite aus. Ein Händedesinfektionsmittel ist bereitgestellt

Wintergarten:

  • Hier wurde eine Sitzgelegenheit unter Wahrung der Abstände eingerichtet. Ein Hände-desinfektionsspender ist bereitgestellt.

 

Beenden des Besuchs und Verlassen der Einrichtung

  • Bei der Verwaltung oder der Mitarbeiterin der Betreuten Gruppe (im KG), wenn der Besuch im Garten oder Wintergarten stattfindet.
  • Pflege, wenn der Besuch auf den Bewohnerzimmern stattfindet.
  • Der Besucher wird angehalten, sich beim Verlassen der Einrichtung die Hände zu desinfizieren


Danke für Ihr Verständnis - bleiben Sie gesund!
Ihr Ralf Eschbach, Einrichtungsleitung
und
Tanja Vogelmann, Pflegediendienstleitung